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Detlef Parr
Datenschutzbeauftragter des Bundesvorstandes der Liberalen Senioren

Besser ein echtes und ehrliches Konzept in der Pflege statt nur ein Sofortprogramm

Das von dem Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn (CDU), angekündigte Sofortprogramm für die Pflege bleibt aus Sicht der Liberalen Senioren ein "Tropfen auf dem heißen Stein". "Egal, ob 8000 oder wie jetzt angekündigt 13.000 Stellen, die grundsätzlichen Probleme in der Pflege lassen sich mit solchen Maßnahmen nicht lösen. Wir müssen in der Gesellschaft eine Debatte führen, was uns eine qualitativ gute Pflege wert ist und auf welchem Wege das zu geschehen hat", so Dirk-Heinrich Heuer, Mitglied im Bundesvorstand und zuständig für Gesundheit, Pflege und Inklusion. "Einrichtungen bis zu 40 Bewohnern eine halbe Pflegestelle, Einrichtungen mit 41 bis 80 Bewohnern eine Pflegestelle, Einrichtungen mit 81 bis 120 Bewohnern eineinhalb und Einrichtungen mit mehr als 120 Bewohnern zwei Pflegestellen zusätzlich zu geben, bedeutet in der täglichen Arbeit praktisch nichts. Das die gesetzliche Krankenversicherung einen jährlichen Pauschalbetrag an den Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung zahlen soll, sei nichts anderes als ein "Verschiebebahnhof", so Dirk-Heinrich Heuer weiter. "Ich würde mir wünschen, dass Herr Spahn der Bevölkerung einen echten und ehrlichen Plan zur Zukunft der Pflege vorlegt, anstatt mit kurzfristigen Sofortprogrammen zu kommen. Diese Ehrlichkeit muss bezüglich auch darin liegen, dass jede Bürgerin und jeder Bürger im Rahmen ihrer/ seiner Möglichkeit ein Stück weit selber private Vorsorge betreibt. Das ist allemal ehrlicher als eine Pflege-Bürgerversicherung. Dort zahlen zwar alle ein, erwerben aber dann auch Ansprüche".
PM LiS 23.05.2018

Impressionen vom Bundesparteitag der Liberalen in Berlin am 12. Mai 2018

Fotos von Detlef Parr, Vorsitzender der Liberalen Senioren Bund, in der Aussprache zur Rede des Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner.
Detlef Parr
Detlef Parr



Der geschäftsführende Vorstand der LiS Bund <br />
vlnr: Eckard George, Nora Jordan-Weinberg, Dr. Wolfgang Allehoff, Detlef Parr, Dirk H. Heuer<br />
Der geschäftsführende Vorstand der LiS Bund

vlnr: Eckard George, Nora Jordan-Weinberg, Dr. Wolfgang Allehoff, Detlef Parr, Dirk H. Heuer


Zusammensetzung der Rentenkommission nicht akzeptabel

Die Liberalen Senioren lehnen die Einsetzung einer Rentenkommission für das Konzept zur Rente ab 2025 in der jetzigen Form ab. Neben den Vertretern der Großen Koalition, den Gewerkschaften, der Wissenschaft und den Arbeitgeberverbänden hätten auch Vertreter der Opposition, der Kirchen und der Sozialverbänden mit in die Arbeit der Kommission eingebunden werden müssen. Auch ist es falsch zuerst Gesetze zur Rente zu beschließen, die von der Kommission nachträglich in ihr Konzept einbezogen werden müssen. Problematisch ist es zudem, dass die Geschäftsstelle der Rentenkommission im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung angesiedelt ist.
"Eine Rentenkommission, die den Auftrag hat bis 2020 Vorschläge für die Rente nach 2025 zu erarbeiten, sollte an einem neutralen Ort in Berlin und nicht in einem Ministerium tagen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie ein verlängerter Arm der Großen Koalition ist", so Dirk-Heinrich Heuer, Mitglied im Bundesvorstand der Liberalen Senioren.
PM 04.05.2018 LiS

Thema Pflege: Expertengespräch mit Christian Lindner

Am 17.04.2018 fand auf Einladung des Bundes- und Fraktionsvorsitzenden, Christian Lindner (MdB) ein Expertengespräch zum Thema Pflege in Berlin statt. Mit dabei waren u. a. die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied der Liberalen Senioren , Nicole Westig (MdB) und Dirk-Heinrich Heuer, Mitglied im Bundesvorstand und zuständig für die Themen Gesundheit, Pflege und Inklusion. Im Zentrum stand die Diskussion über den Fachkräftemangel in der Pflege und die Herausforderungen durch die Digitalisierung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sich dahingehend einig, dass die Maßnahmen der Großen Koalition in der Pflege zu wenig durchdacht und ein echtes Konzept für die Beseitigung des Fachkräftemangels fehlt. "Die Zahl der Menschen, die pflegebedürftig sind, steigt und steigt, doch CDU/ CSU und SPD verschließen die Augen vor der Realität. Wir brauchen nicht nur eine Fachkräfteoffensive, sondern auch eine ehrliche Diskussion bezüglich der Finanzierung", so Dirk-Heinrich Heuer.
PMLiS 17.04.2018

Nicole Westig (MdB) und Dirk-Heinrich Heuer
Nicole Westig (MdB) und Dirk-Heinrich Heuer

FDP ist gefordert

Politische Aktionen der NATO, der EU und vieler Europäischer Staaten, insbesondere der USA ist in vielen Fällen geprägt von innenpolitischen Problemen der Politikerinnen und Politiker in ihren Ländern.
Zum Beispiel reagiert der amerikanische Präsident Trump immer unter dem Motto: „Meine Aktionen müssen meinen Wählerinnen und Wählern dienen.“ Die britische Premierministerin May, die wegen der Brexit-Verhandlungen politisch angeschlagen ist, benutzt die Auseinandersetzung mit Russland zur eigenen Profilierung und zur Ablenkung von ihren Problemen mit Brexit.
Unsere Verteidigungsministerin von der Leyen setzt den Schwerpunkt auf politische Aktionen zu werbewirksamen Auftritten, ohne die in vielen Bereichen bestehenden Handlungsunfähigkeiten der Bundeswehr zu beseitigen.
Mehr dazu...

12. Deutscher Seniorentag "BRÜCKEN BAUEN"

Die Liberalen Senioren nehmen mit einem Stand an allen 3 Tagen
teil.
Dazu kommt ein Vortag mit Diskussion zum Thema
BRÜCKEN BAUEN ZUM NACHBARN

Die „Netzwerke Gute Nachbarschaft“ (NGN) sind Initiativen älterer Menschen
zur Förderung nachbarschaftlicher Kommunikation, gemeinsamer Aktivitäten und
wechselseitigen Austausches. Der Aufbau und die Arbeitsweise von NGN, aber
auch Unterstützungsmöglichkeiten durch Seniorenbeiräte werden thematisiert.
VERANTWORTLICH:
Bundesvereinigung Liberale Senioren (LiS)
MODERATION:
Detlef Parr
- Bundesvorsitzender LiS
MITWIRKENDE:
Herbert Alt
- Initiator der Netzwerke und Betreuer eines dieser Netzwerke;
Bertold Bahner
- stellv. Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Saarbrücken
11:30 - 13:00 Uhr
Saal 16

Alle Informationen zum diesjährigen Seniorentag können unter folgendem Link eingesehen werden:

Markieren und öffnen:
http://www.deutscher-seniorentag.de/

Des weiteren werden Vertreterinnen der BIGE (Bundesinteressengemeinschaft Großeltern und Eltern)
am Stand mit Infomaterial Auskunft geben.

LiS-Bundesvorsitzender Detlef Parr bei der Mitgliederversammlung der LiS NRW in Kaarst

Auf dem Bild Detlef Parr bei seinem Grußwort, links dahinter der neue und alte NRW-Landesvorsitzende Peter Schröder
Auf dem Bild Detlef Parr bei seinem Grußwort, links dahinter der neue und alte NRW-Landesvorsitzende Peter Schröder


Die Mitgliederversammlung der Liberalen Senioren Nordrhein-Westfalen fand in Kaarst im Rhein-Kreis Neuss statt. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung stand die Neuwahl des Landesvorstands. Vorab beschäftigten sich aber die Delegierten zunächst mit dem Thema der Digitalisierung im Gesundheitswesen und ihren Chancen und Risiken. Man war sich einig, dass die Älteren sich positiv auf diese Entwicklung einstellen und daran konstruktiv teilhaben müssten. Die Kommunikation mit Arzt und Krankenhaus könne verbessert und beschleunigt, Diagnose und Therapie zielgenauer durchgeführt werden. Auch der ländliche Raum könne durch e-health gestärkt werden. Auf den Schutz der persönlichen Daten sei angesichts der Sensibilität des individuellen Informationsaustauschs im Gesundheitsbereich besonderer Wert zu legen.
Nach dem überzeugenden Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden wurde Peter Schröder aus dem Rhein-Sieg-Kreis mit über 90% der Stimmen wiedergewählt. Die Anbindung an die neue Bundestagsfraktion soll über seinen Stellvertreter, den Bundestagsabgeordneten Manfred Todtenhausen aus Wuppertal, erfolgen. In seinem Grußwort lobte der Bundesvorsitzende Detlef Parr die Arbeit im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW. Im Herbst solle nach dem Vorbild dieser Mitgliederversammlung ein seniorenpolitischer Kongress stattfinden mit dem Schwerpunkt „Technische Entwicklungen und Digitalisierung in allen Lebensbereichen – mit uns Älteren“.
PMLiS 19.03.2018

Diskussion um "Tafeln" in Deutschland

Beurteilung der Armut in Deutschland kann nicht an der Nutzung des Angebotes der Tafeln erfolgen
Die Situation von einkommensschwachen Menschen in Deutschland kann nicht aus der Sicht der Nutzung der Tafeln beurteilt werden. Die Tafeln wurden gegründet, um die Vernichtung der Lebensmittel durch die bürokratischen Verfallszeiten in Deutschland zu verhindern.
Die Aktionen der Tafeln sind lobenswert. Eine Vernichtung von nutzbaren Nahrungsmitteln nur auf Grund des Mindesthaltbarkeitsdatums muss verhindert werden. Die Inanspruchnahme der Tafeln durch einkommensschwache Personengruppen ist hierzu der richtige Weg. Er sagt aber nichts dazu aus, über die Situation der einzelnen Personen und Personengruppen. Die Angebote der Tafeln können nicht die Einkommensprobleme von Alleinerziehenden oder von Menschen in Altersarmut lösen. Dieses gilt auch für den Bereich der Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Tafeln erfüllen ihre Aufgabe durch eine Vielzahl von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Wie sie ihre Aufgaben erledigen, unterliegt nicht der Kontrolle des Staates und der Politik. Die Äußerungen von der Bundeskanzlerin Merkel waren hier ein absolutes Negativbeispiel wie Politiker Schaden in unserer Gesellschaft anrichten können.

Beitrag von Otto Wilke
Stellvertretender Landesvorsitzender
Liberale Senioren Hessen
14.03.2018