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Bundesvereinigung Liberale Senioren

FDP ist gefordert (S.2 )

Die Bundeskanzlerin Merkel hat ihren Einfluss verloren und kann sich nur präsentieren, wenn sie den Vorgaben von Macron und May zustimmt. Für die CSU und Seehofer gilt nur, wie kann ich die Wählerinnen und Wähler von der AfD zurückgewinnen, ohne sich mit den Inhalten der Politik der AfD auseinanderzusetzen, sondern zu meinen, je mehr ich von deren Positionen übernehme umso erfolgreicher kann die CSU bei der Landtagswahl in Bayern sein.
Die FDP muss ihre Chancen nutzen, die Sorgen der Wählerinnen und Wähler, die sich nach rechts abwenden, anzunehmen, indem wir aufzeichnen, dass wir unsere Vorschläge zur Einwanderungspolitik, zur Flüchtlingspolitik und zur Sicherheitspolitik in den Vordergrund stellen und für die von der Bundesregierung der Großen Koalition in weiten Bereichen erzeugten Probleme mit unseren Lösungsvorschlägen Alternativen aufzuzeigen.
Ich finde, dass wir kritische Beiträge von Politikern aus CDU und der SPD zur Politik der Großen Koalition aufnehmen müssen. Ich nenne nur hier die Beiträge von Horst Teltschik, den ehemaligen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Gernot Erler, dem Russlandbeauftragten der Bundesregierung und dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden und Brandenburger Ministerpräsident, Matthias Platzeck, derzeit Vorsitzender des deutschrussischen Forums.
Dass man Politik verändern kann, zeigen die Aktionen in Korea, wo sich die politische Landschaft im letzten halben Jahr durch Aktionen in Nord- und Südkorea gravierend verändert hat. Hier erinnert vieles an die Aktionen von Brandt und Scheel, Schmidt und Genscher und Kohl und Genscher. Die Entwicklung ist risikobehaftet, die Chancen dürfen aber nicht vertan werden. Zur Lösung werden die USA, China und die Abstimmung mit Japan erforderlich sein.
3. April 2018, Otto Wilke
Stellvertretender Landesvorsitzender Liberale Senioren Hessen


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