Liberale Senioren feiern NRW-Wahlergebnis

Selten ist die Bedeutung der älteren Wähler für die FDP so deutlich geworden wie bei den NRW-Landtagswahlen. Das betonte der Bundesvorsitzende der LiS Detlef Parr in der Sitzung des Bundesvorstands der FDP am Montag in Berlin. Die FDP erreichte nämlich mit 10 Prozent (plus 4) ihren höchsten Wähleranteil und die höchsten Zugewinne bei den über 60-Jährigen.
Damit ist die vor Monaten in Gang gesetzte Aktion der LiS „Standfeste Liberale“ zu einem guten Ergebnis gekommen. Klar in den Aussagen, fair im Stil und aufrecht in der Haltung habe die FDP wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen. Sie habe die älteren Wählerinnen und Wähler davon überzeugt, dass die Liberalen ihre inhaltlichen Aussagen ernst meinen und konsequent danach handeln wollen.
Die LiS fordern, diesen neuen Vertrauensvorschuss nun nicht nur in NRW, sondern auch in der Bundespolitik zu nutzen, um verlorenen Boden weiter gut zu machen.
Detlef Parr dankte dem Landesverband NRW der LiS und seinem Vorsitzenden Günther Münzberger für den erfolgreichen Wahlkampf.

Detlev Parr
Bundesvorsitzender der
Liberalen Senioren
10. Deutscher Seniorentag in Hamburg
Infostand der Liberalen Senioren
Vom 3. bis 5. Mai 2012 fand im Hamburger CCH der 10. Deutsche Seniorentag statt. Mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland besuchten die zahlreichen Veranstaltungen und Foren. Höhepunkte waren die Ansprachen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Bundespräsidenten Joachim Gauck, der den Seniorentag eröffnete.
Auch die Liberalen Senioren waren wieder mit einem Stand vertreten, mit
Frau Brita Schmidt-Tiedemann unsere Hamburger Liberale Seniorin und den Frauen an ihrer Seite. Sehr freundlich, kompetent und aufgeschlossen vertraten sie gegenüber den Besuchern ein mustergültiges Bild vom aktiven "Senior".
Eine gute Visitenkarte für die Liberalen Senioren.

Zum Abschluss des 10. Deutschen Seniorentages wurde eine „Hamburger Erklärung“ veröffentlicht, in der es unter anderem heißt:

„Die in der BAGSO zusammengeschlossenen Organisationen setzen sich für ein selbstbestimmtes, aktives und engagiertes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. Sie sind überzeugt, dass die Teilhabe älterer Menschen dem Einzelnen, aber auch der gesamten Gesellschaft zugutekommt. In einer Gesellschaft, die nicht nur älter wird, sondern auch schrumpft und „bunter“ wird, kann die von vielen Älteren praktizierte Solidarität mit allen Generationen Vorbild sein. Sagen wir also JA zu einem Älterwerden in einer Gesellschaft für alle!“
Energiewende! Umsetzung?
Für die Liberalen Senioren ist es wichtig, neben reinen Seniorenthemen auch solche Themen ins Programm zu nehmen, die eine breitere Altersschicht ansprechen. Von der Liberale Senioren Initiative Baden-Württemberg e. V. ist das Thema Energiewende aufgenommen wurden. Mit Fachexperten aus Bund und Land erstellten die Senioren ein Newsletter zu diesem Thema. (www.liberal-senioren-bw.de) Inhaltlich werden Hintergründe, Thesen, Randbedingungen, sowie Lösungsoptionen und Empfehlungen an die Politik erläutert.

Die Energiewende ist ein Thema das alle gleichermaßen – aber vor allem auch Familien mit Kindern betreffen. Die Kostenentwicklung der Energiewende muss transparenter gestaltet werden. Die Förderpolitik sollte sich von der Erzeugung zu Gunsten des Netzausbaues ändern, um die Kosten nicht einseitig auf die Verbraucher abzuwälzen. Ziel einer funktionierenden Stromerzeugung in Deutschland muss es sein, sicheren und bezahlbaren
Strom als Grundlage für unseren Wohlstand zu gewährleisten.
Das Thema Energiewende könnte auch deshalb ein „Kompetenzthema“ für uns liberale Senioren sein, weil wir damit eine Gesamtverantwortung festmachen können. Und eines ist klar: ohne die lokale Umsetzung der Energiewende in den Regionen vor Ort, wird die Energiewende scheitern.

Eckart George
Stellv. Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren
Bericht vom 10. ordentlichen Bundesparteitag der FDP
Aus der Sicht der Liberalen Senioren war der Parteitag in Karlsruhe ein voller Erfolg. Auch wenn die FDP in einigen Leitmedien wieder einmal schlecht wegkam mit Überschriften wie: „Lethargische FDP“ oder „Im Sinkflug Kurs halten“. Wenn es nach manchen Medien geht, macht die FDP immer alles und grundsätzlich falsch, auch wenn es nur einem Parteitag mit Beschlussfassung über ein neues Grundsatzpro-
gramm geht. Nach Meinung mancher Redakteure hätte die FDP vor CSU/CDU in puncto Vorratsdatenspeicherung und Betreuungsgeld kuschen, öffentlich Zerrissenheit demonstrieren, messianische Züge zeigen und ihren Vorsitzenden demontieren müssen. Dies alles hat sie nicht getan.

Die absolute Mehrheit der Delegierten sah ihre Aufgabe vielmehr darin, zueinander zu finden und die Parteispitze zu stützen, vor allem aber das Grundsatzprogramm zu diskutieren. Zu dem vorgelegten Leitantrag lagen über 700 Änderungsanträge vor, die am Samstag bis 22.00 Uhr und am Sonntagvormittag abgearbeitet und beschlossen wurden. Das disziplinierte Verhalten der Delegierten verdient hohe Anerkennung. Dazwischen lagen vier Reden, die sich hören und sehen lassen konnten. Wolfgang Kubicki als Wahlkämpfer ist immer eine Reise wert, Christian Lindners Auftritt war mehr als Wahlkampf, seine Rede war buchstäblich grundsätzlich und Balsam für die liberale Seele. Philipp Rösler setzte sich pointiert mit den politischen Gegnern auseinander. Und Rainer Brüderle lieferte am Sonntag mit seiner Rede einen Schlusspunkt, der die Delegierten zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Die Liberalen Senioren erzielten einen großen Erfolg, indem ihr Konzept des
„AlterNsmanagements“ in Unternehmen und Verwaltung, unterstützt durch den Bundesfachausschuss Wirtschaft und Arbeit Eingang in das neue Grundsatzprogramm fand. Sie finden es dort in einem eigenen Absatz unter Punkt 76.

Das Fazit von Karlsruhe lautet: Das war ein guter Neustart – das war ein deutliches Zeichen von Geschlossenheit – das war ein starkes Stück Motivation für manche gebeutelte und gekränkte Parteimitglieder.

Bertold Bahner
Deutscher Seniorentag 2012
Unter dem Motto „Ja zum Alter!“ findet vom 3. bis 5. Mai in Hamburg der 10. Deutsche Seniorentag statt. Die Liberalen Senioren beteiligen sich nunmehr schon zum vierten Mal an dieser größten Veranstaltung Deutschlands zum Thema Alter mit einem Stand auf der Messe SenNova. Es ist üblich, dass der Stand der Liberalen Senioren ebenso wie auf dem evangelischen Kirchentag vom jeweiligen Landesverband betreut wird. Sieben Seniorinnen und Senioren unseres Landesverbandes Hamburg werden diesmal unter Führung ihrer Landesvorsitzenden Brita Schmidt-Tiedemann auf unserem Stand Präsenz zeigen und für die Liberalen Senioren werben. Rheinhild Sachtleben als unsere Kontaktperson zur BAGSO hat hervorragende Vorarbeit geleistet und wird selber auch in Hamburg sei, um bei der Gestaltung des Standes mit Hand anzulegen. Herzlichen Dank schon heute an Sie alle!

Der Deutsche Seniorentag findet nur alle drei Jahre statt. Ein Besuch dieser Veranstaltung, die mit über 10 000 Besuchern rechnen kann, lohnt sich. Die Fülle der Themen, die in Vorträgen, Foren, Podiumsdiskussionen erörtert werden, ist beeindruckend, die Redner und Podiumsteilnehmer sind fachlich hervorragend qualifiziert. Ein Blick in das Programmheft zeigt, dass fast alle wichtigen Fragen angesprochen werden, die uns bewegen.

Auf einige wichtige Veranstaltungen möchte ich Sie besonders aufmerksam machen. So wird sich unser Bundesvorsitzender Detlef Parr im Rahmen von „Ja zu einem engagierten Alter: Teilhabechancen für alle!“ an einem Podiumsgespräch am 4.5. von 9.30-11.00 Uhr unter dem Motto „Einmischen-Mitmischen, Seniorinnen und Senioren organisieren sich“ beteiligen und an der Eröffnungsveranstaltung mit dem Bundespräsidenten teilnehmen. – Herr Bahner ist am 3.5. von 14.30-16.00 Uhr in einem Workshop der deutschen Seniorenpresse, unter der Überschrift „Oma & Opa retten die Welt und keiner merkt es – Großeltern in Medien und Werbung“.

Die FDP wird durch die Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt vertreten, mit der Beteiligung an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Altenberichte und ihre Wirkung auf die gesellschaftliche Praxis“ am 3.5. von 16.30-18.00 Uhr sowie mit der Teilnahme an einem politischen Podium, das sich die Frage stellt: „Was muss getan werden, damit wir gemeinsam in einer Gesellschaft für alle leben können?“ am 4.5. von 11.30-13.00 Uhr.

Herr Parr und Herr Bahner werden sich ebenfalls am Standdienst beteiligen. Auch Frau Bracht-Bendt wird als kooptiertes Mitglied des Bundesvorstandes auf unserem Stand sein. Wir würden uns freuen, möglichst viele liberale Seniorinnen und Senioren in der schönen Hansestadt begrüßen zu können, nicht nur die Hamburgnahen aus Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern. Ob man nun Labskaus mag oder nicht, die Krabben jedenfalls sind lecker.
Bertold Bahner
Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012
In einer Presseerklärung zur Eröffnung des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012, heißt es :
"Das EY2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ist in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ", sagt Anne-Sophie Parent, Generalsekretär der AGE-Plattform in Europa. "Diese beispiellose Krise macht es dringender denn je notwendig, grundlegend zu überprüfen, wie diesbezüglich unsere Gesellschaft funktioniert und unser Möglichstes zutun und jeden befähigen, ob jung oder alt, einen aktiven Beitrag auf dem Arbeitsmarkt und in ihren Gemeinden zuleisten, um unabhängig zu leben so lange wie möglich ".

Die EY2012 Koalition fordert die Verabschiedung einer europäischen Strategie für aktives Altern und einer Altersfreundlichen Europäische Union , die beinhaltet:
• Das ein integrativer Arbeitsmarkt, für die Teilnahme an bezahlter Arbeit von jüngeren und älteren Menschen sorgt, den Wissenstransfer unterstützt und zwischen den Generationen es ermöglicht den Arbeitnehmern ihre Gesundheit zu erhalten und ihre Arbeit und Privatleben vereinbaren;
• barrierefreie Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen aller angepasst werden;
• Einrichtung eines freundlichen Umfeld Netzwerkes;
• Schaffung eines europäischen Konvent der Bürgermeister auf aktives und gesundes Altern in dem Prozess des demographischen Wandels;
• Annahme eines EU-Programm für Senioren zur Innovationen und Unterstützung des aktiven und gesunden Alterns.
Inhaltliche Schwerpunkte der Liberalen Senioren im Jahre 2012
Die Liberalen Senioren werden sich im Jahre 2012 in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig mit den Themen Alternsmanagement, Altersarmut, Pflege und Rente befassen. Dies beschloss der Bundesvorstand in seiner letzten Sitzung im Januar in Dortmund.
Hierzu werden inhaltliche Papiere erarbeitet, in Gremien diskutiert und in die Politik durch Anträge weitergeleitet. Weiterhin werden sich die Liberalen Senioren in einem ganztätiger Kongress mit diesen Themen im Zuge des Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen Generationen befassen.
AlterNsmanagement im Betrieb

Die Liberalen Senioren fordern die Einführung eines AlterNsmanagements, das die berufliche Laufbahn begleitet - in Wirtschaftsunternehmen, in Verbänden und Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung. Ausgangspunkt ist die Achtung der Persönlichkeit jedes Menschen im Arbeitsprozess, die Respektierung seiner individuellen Fähigkeiten und Berücksichtigung seiner Lebensumstände. Das AlterNsmanagement bezieht sich auf jeden Bertriebsangehörigen und gilt auf jeder Altersstufe Es soll folgende Bestandteile aufweisen:


• Bildung persönlicher Verantwortungsbereiche im Arbeitsablauf,
• Beteiligung an wichtigen Entscheidungen,
• permanente Fortbildung im Betrieb und außerhalb
• Gesundheitsförderung und Finesstraining
• psychische Betreuung (u.a. gegen Burn-out)
• altersgerechte und familienorientierte Arbeitszeiten,
• altersentsprechende Arbeitsplatzgestaltung,
• abwechslungsreiche Tätigkeiten (gegen Border-out), Möglichkeiten für
Arbeitsplatzwechsel, Eröffnung zweiter Karrieren, altersgemischte Teams.

Das AlterNsmanagement ist als zentrale Aufgabe der Personalpolitik zu implementieren und muss daher in der direkten Verantwortung der Unternehmensführung liegen. Es hat einen eigenen Stellenwert im Betriebsablauf, unabhängig von den Formen betrieblicher Mitbestimmung und von Tarifvereinbarungen. Es soll nicht gesetzlich zwingend vorgeschrieben werden, denn es funktioniert nur auf freiwilliger Basis und aus innerer Überzeugung der Unternehmensführung und der Mitarbeiter. Aufgabe der Politik ist es allenfalls, den Weg dafür zu ebnen durch entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen. Bund und Länder könnten allerdings ein Beispiel geben durch Einführung eines AlterNsmanagements in allen Behörden.
Ein Wort zum Alter
„ JA zum Alter“ oder „Pro aktives Altern“ ist angesagt, so Helmut Witzel, Landesvorsitzender der liberalen Senioren Hessen.
Brauchen wir wirklich neue sprachliche Worthülsen wie aging? Ja und nein, den zwischenzeitlich will kein 50ger schon alt oder als Senior angesprochen werden. Auch hat die Diskussion unter den Seniorenverbänden über Ihr Logo begonnen.
Die vor Jahren erarbeiteten Vorschläge der WHO könnten hilfreich sein.

Nach den Vorschlägen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) werden Altersgruppen kategorisiert in
„Ältere Menschen (60 – 75 jährige)“,
„Alte Menschen (75 – 90 jährige)“,
„Hochbetagte (sehr alte Menschen: über 90jährige)“ und
„Langlebige (über 100jährige)“.Unstrittig sind in allen Klassifikationen lediglich der Bereich nach dem 90. Lebensjahr als„Hochaltrige“ oder „Hochbetagte“

Der Beginn des gefühlten und tatsächlichen Alter hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, so entwickelt, dass die Politik im Sinne unserer Kinder und Enkel
den Mut hatte, in naher Zukunft die Rente 67 beschlossen hat.
Für Liberale Senioren und andere ist der Zusatz 60+ und in wenigen Jahren 65+
mit Sicherheit akzeptabel.

Helmut Witzel
Landesvorsitzender
Liberale Senioren Hessen


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